Flying Eagles Oval 2 klein
1. Woche

1. Lebenswoche

 

13. Februar 2012 bis 18. Februar 2012

 

14. Februar 2012

Heute wurden unsere Babys bereits 2 Tage alt. Die ersten zwei Tage geschieht nicht viel und doch passiert enorm viel. Vhoopy ist die routinierte Mutter. Scheinbar mit sehr kleinem Aufwand erledigt sie die anfallenden Arbeiten als Mutter. Mehr als in früheren Würfen ist sie ganz die verliebte Mutter. Nehmen wir ein Baby aus der Wurfboxe zum Wägen, drückt sie den kleinen Welpen sofort wieder mit der Schnauze in Richtung Wurfboxe oder will uns das Baby aus der Hand nehmen.

In der Wurfboxe selber herrscht absolute Ruhe. entweder sind die Babys am säugen, werden geputzt oder liegen müde ganz nahe bei der Futterquelle. Vhoopy ist fast nicht zu überzeugen, jeweils zwischendurch einen Gang nach Draussen zu machen. Auf dem Weg ins Freie schaut sie mindestens 3 bis 5 mal zurück um sich zu vergewissern, dass mit ihren Kindern alles okay ist.

Die Babys haben bis heute Morgen fast nicht zugenommen. Sie sind jedoch aktiv und ich habe im Verlaufe des Tages das Gefühl, dass erst jetzt richtig die Milch bei Vhoopy einschiesst. Das abendliche Wägen beweist mir dies. Der grosse Brummerrüde hat heute 50 Gramm zugenommen. Unser kleiner hübscher Zwerg ebenfalls 30 Gramm. Die erste grosse Hürde ist somit überschritten.

 

G-Wurf 2012_02_14 003

Schlafen - Trinken - Schlafen

Die Kleinen sind zufrieden und satt

Der grosse Brummerrüde zerrt Mami Vhoopy an den Zitzen

G-Wurf 2012_02_14 007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15. Febr. 2012

Ich möchte es erleben, dass ich einmal sagen könnte, mein Leben spielt sich langweilig und ereignislos ab. Heute ist Tierarztbesuch angesagt. Dazu fahren wir nach Solothurn. Der angesagte Schnee ist nicht eingetroffen - dachte ich. Die kleinen “Bidi Bidi” lege ich in ein Körbchen. Vhoopy findet dies nicht so toll. Sie möchte die Kleinen wieder in die Wurfboxe zurücktragen. Wir packen alles ins Auto und fahren los. 

Bis nach Sursee alles kein Problem. Die Strassen nass, es regnet eher als dass es schneit. Nach Sursee das böse Erwachen. Die Strassen immer weisser und die Schneemenge auf der Strasse immer höher. Die Verhältnisse ändern sich, man kann es sich fast nicht vorstellen. Wir kommen fast nicht mehr vorwärts. Einmal Stau, einmal blankes, mehrere Zentimeter hohes Eis auf der Strasse, aber vor allem sehr viel Schnee. Zu guter Letzt fliegen ab und zu grosse Schneeblöcke von der anderen Strassenseite herüber direkt auf die Windschutzscheibe zu. Jedesmal denken wir nur eines: Hilfe!

Vor der Praxis nach sehr, sehr langer Zeit, der Versuch zu parkieren. Unmöglich, der Schnee ist zu hoch. Das brave Auto fährt weder vorwärts noch rückwärts. Wir lassen es stehen und befreien zuerst mal unsere hungrigen Bidis. Schnell in die Praxis. Vetbed auslegen, Bidis drauf und Vhoopy stürzt sich zu den Welpen. Sofort trinken die Kleinen und werden von Vhoopy geputzt.

Nach einer ausgiebigen Mahlzeit werden die Kleinen einem Gesundheitscheck unterzogen, Wolfskrallen entfernt und einfach wieder mal nur bestaunt. Alles ist i.O. Auch unser kleiner Rüde ist absolut gesund.

Nun gilt es zuerst mal, das festgesteckte Fahrzeug aus dem Chaos zu entfernen. Nach etlichen Anläufen mit Schaufel bewaffnet, können wir wieder nach Hause fahren. Wohlverstanden, das ganze Chaos einfach wieder auf dem Retourweg. Die Kleinen und Vhoopy meistern den Ausflug ohne Probleme, ausser einem kleinen Missgeschick von der letztgeborenen Hündin. Sie jammert, ich nehme sie an mich und massiere ihr das kleine Bäuchlein und Hilfe: Der Pullover ist voll. Die kleine Dame hat sich entleert. Übrigens wurde ich nicht nur nass, sondern mit einem Brei geschmückt.  Nach einem Ausflug, der wegen den Wetterverhältnissen sich enorm in die Länge gezogen hat, kommen wir wieder gut nach Hause.

Am Abend, beim abendlichen Wägen, stelle ich fest, dass die ganze Mannschaft, trotz Ausflug enorm zugenommen hat. Der grosse Rüde, von mir Goliath getauft, hat sage und schreibe 90 Gramm zugenommen. Unser kleiner Wicht hat sich ebenfalls enorm vollgestopft. Nicht ganz so wie sein grosser Bruder, aber er schafft es ebenfalls bereits auf über 400 Gramm Gesamtgewicht.

 

17. Febr. 2012

Es war mir bis zu diesem Wurf völlig unklar, wie viel so ein kleiner Welpe in einem Tag zunehmen kann. Goliath, dies ist übrigens nur ein Übername, weil er so ein Riesenbrummer ist, schafft es im Tag bis zu 120 Gramm zuzunehmen. Auch unser kleiner “Schnüggel” hat bereits die 500 Gramm Grenze überschritten. Er macht sich sich super und ist auch noch wunderhübsch.

Vhoopy hat heute beschlossen, nicht mehr immer bei den Bidis zu bleiben. So richtig im Stil: Eine gute Mutter braucht einen Ausgleich, hat sie heute beschlossen, sich auch wieder mit der Umwelt zu beschäftigen. Das heisst: Sie hat mich zu ihrem Dienstmädchen abkommandiert. Einmal möchte sie etwas frische Luft schnappen. Sobald sie im Garten ist, bellt sie, weil sie wieder rein zu den Welpen will. Ist sie im Haus und ich bei den Ferienhunden, höre ich sie bellen. Die Dame möchte sich im Freien versäubern. Da ich ihr jedesmal einige Absperrgitter öffnen muss, bin ich mir nicht ganz sicher, macht sie dies um mich in Bewegung zu setzen, im Stil eines Dienstmädchens?

 

E - Wurf 2012_02_17 003

Die letztgeborene Hündin geniesst es mit vollem Bauch bei Mami Vhoopy zu liegen.

Die erstgeborene Hündin räkelt sich träge und gähnt so fest, dass wir nicht genau wissen, will sie uns gleich verschlucken?

E - Wurf 2012_02_17 013
E - Wurf 2012_02_17 028

Unser kleiner Schnüggel wird gerade von Mama Vhoopy gewaschen!

Goliath, vollgefressen und voll zufrieden mit sich und der Welt!

E - Wurf 2012_02_17 031

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top

 

[Home] [News] [Über uns] [Belgier-Zucht] [Heilige Birma's] [Hundepension] [Gästebuch] [Kontakt]